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15.09.2019 21:00

10 Tipps für mehr Entspannung im Alltag

Der Alltag ist für viele stressig. Ein Hamsterrad, aus dem es schwer ist auszubrechen. Da ist der Druck der Arbeit oder der unterschiedlichen Rollen, die man bekleidet. Und um ehrlich zu sein auch die vielen Ansprüche, die man (ich schließe mich da gar nicht mal so aus) sich meistens selbst stellt oder denkt, dass diese an einen gestellt werden. Stress durch Zeitnot, finanzielle Probleme, Unzufriedenheit, Familie, Krankheit etc.

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(c) Eike Brodt

Klar könnte ich Dir in meinen Funktionen als Entspannungstherapeutin, Gesundheitsberaterin, Yogalehrerin etc. empfehlen, einen Entspannungskurs zu belegen. Als Mutter von 3 Kindern weiß ich jedoch auch, dass es andere Lösungen geben muss und deshalb teile ich 10 verschiedene von mir erprobte Möglichkeiten mit Dir:

1. Atme: Hört sich simpel an, ist es auch. In dem Moment, in dem wir Stress haben, halten wir oft den Atem an oder hyperventilieren. Unser Körper bekommt nicht genügend Sauerstoff. Was schnell hilft: einatmen, den Atem anhalten und doppelt so lange wieder ausatmen.

2. Wasser: Warmes Wasser am Morgen kann sehr viel in Deinem Leben verändern. Laut Studien reduziert Wasser auch den Stress. Also stelle Dir Erinnerungen, falls Du im Alltagstrubel vergisst zu trinken.


3. Bewegung: Je nach Lebensphase klappt es mit den fest eingeplanten Bewegungs- und Entspannungskursen und manchmal auch nicht. Wie wäre es also mit extra Bewegung im Alltag. Fahrrad statt Auto, Treppe statt Aufzug. Der abendliche Spaziergang mit den Liebsten. Das Trampolin der Kinder oder mal die Lieblingsmusik auf volle Pulle und dazu wild abtanzen.

4. Love it, leave it or change it: Ist Dir schon bewusst geworden, dass Du immer die Wahl hast? Dass Du als Mensch über die Möglichkeit verfügst, selbstbestimmt zu handeln? Wusstest Du, dass es auch eine Sucht sein kann, sich schlecht oder als Opfer zu fühlen?

Der Spruch Love it, leave it or change it, fasst wunderbar zusammen, worum es geht. Entweder Du liebst die Situation oder das was Du gerade tust oder lässt es bleiben, wenn sie Dir nicht gut tut. Alternativ kannst Du schauen, wie Du sie verändern kannst, so dass Du gut damit leben kannst. Du möchtest ein Beispiel? Dich stresst es, wenn Dein Kind überall seine Sachen rumfliegen lässt und Du sie aufräumen musst? Du kannst es einfach lassen und irgendwann wird Dein Kind sich schon melden, wenn es z.B. nichts mehr zum Anziehen hat. Du kannst es verändern und schauen, welche Unterstützung Dein Kind gebrauchen kann, damit dies besser funktioniert oder Du definierst ein Zimmer, in dem Dein Kind alles rumschmeißen darf. Du könntest auch eine Putzfee einstellen. Es gibt noch x andere Möglichkeiten. Worum es geht? Du brauchst Dich nicht mehr ohnmächtig zu fühlen, sondern darfst Dein Wohlbefinden in die Hand nehmen.

5. Die zwei Seiten: Wusstest Du, dass wirklich alles im Leben seine 2 Seiten hat? Wie würde Dein Leben aussehen, wenn Du bei den Dingen, die Du nicht in Deinem Leben haben möchtest, diese mal umdrehst (wie bei einer Medallie) und stattdessen Dir die andere Seite anschaust und da Deine Energie und den Fokus hinrichtest? Beispielsweise bringt Dein Partner/die Partnerin nicht den Müll raus. Klar, Du kannst Dich reinsteigern und wirst Dich vielleicht irgendwann deswegen trennen, weil die Energie nur noch in die Differenzen gesteckt wird. Du kannst aber auch schauen, was gut funktioniert, das loben und Dich daran erfreuen. Und häufig findet sich dann gemeinsam eine Lösung für das Ursprungsthema.

6. Nimm Hilfe an: Kennst Du den Gedanken und das Gefühl, dass Du alles alleine machen musst? Oft sind wir auch durch das Erleben unserer Vorfahren geprägt, die in Kriegszeiten hart arbeiten und vieles alleine stemmen mussten. Heute leben wir Gott sei Dank in einer anderen Zeit. Mache das, was Dir Freude macht und lagere das andere aus. Wenn Dir das Geld dazu fehlt, dann gibt es Tauschkreise oder Du machst das im privaten Bereich. Es gibt auch andere Möglichkeiten, kostenfrei Unterstützung oder auch Essen und Gegenstände zu bekommen (z.B. gibt es bei FB extra Gruppen dafür). Werde Dir bewusst, dass Du empfangen und genießen darfst, dass alles auch leicht gehen kann.

7. Nimm Dein Leben in die Hand: Anstatt Dich in der Opferrolle zu suhlen, werde Dir klar darüber, dass Du Gestalter Deines Lebens bist. Werde aktiv. Schaffe Dir Möglichkeiten. Wachse. Genieße. Treffe aktiv eine Wahl. In meinem Blogbeitrag zur #1jahrlöffelliste Challenge findest Du weitere Inspirationen.

8. Dein Date: Wie selbstverständlich blocken wir unsere Termine für alle möglichen Menschen und Aufgaben. Was ist jedoch mit uns? Hast Du schon einmal über ein Date mit Dir selbst nachgedacht? Z.B. ein Mal in der Woche reservierst Du Dir Deine Zeit in einer schönen Badewanne oder fürs Lesen oder Spazieren, Tanzen oder was auch immer Dir gut tut. Und genauso wie Du ein Date mit einer Person, die Du liebst, niemals absagen würdest, ist auch das Date mit Dir ein heiliger Termin, der nicht einfach so gecancelt wird. Die Liebe zu Dir wird sich auch in anderen Lebensbereichen bemerkbar machen und Du wirst liebevoller und achtsamer mit Dir umgehen.

9. Sage JA zu dem was ist. Du brauchst nicht kämpfen. JA, das ist eine Herausforderung, an der ich wachsen kann. Wie kann ich diese lösen? JA, hier sehe ich eine Chance für mein Leben. Vertraue, dass Dir genau die Erfahrungen im Leben geschickt werden, die Du auch in der Lage bist zu bewältigen und dass Du bestimmte Herausforderungen nicht mehr anziehen wirst, wenn Du diese nicht mehr verdrängst. Viele Menschen berichten, dass bestimmte Herausforderungen der wichtigste Wachstumsfaktor für ihr Leben waren.

10. JETZT: Es ist immer JETZT. Wenn Du in der Vergangenheit oder Zukunft hängst, verpasst Du den Augenblick. Hast Du Dich einfach mal auf eine Wiese gesetzt die Blumen oder Tiere beobachtet oder Dich rausgestellt und wahrgenommen, wie die Luft Deine Haut berührt? In dem Moment, in dem Du im JETZT angekommen bist, beginnst Du zu leben und zu erleben. Genieße es!